Biografie

©Jean-Baptiste Millot

© Jean-Baptiste Millot

 

Jean-Baptiste Monnot ist zusammen mit Marie-Andrée Morisset-Balier Titularorganist an der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel der Abteikirche St. Ouen in Rouen.

 

1984 in Frankreich geboren, begann Jean-Baptiste Monnot im Alter von 12 Jahren Klavier und Orgel zu studieren, und trat im Folgejahr in der nationalen Musikschule in Dieppe ein. Mit 15 Jahren wurde er am Konservatorium in Rouen aufgenommen. Dort erwarb er eine Goldmedaille mit ”Auszeichnung” der Jury (2002), den ersten Preis der Fortbildungsklasse (2003) und den ersten Preis ”d’excellence” (2004). 2002, im Alter von 20 Jahren, gewann er einstimmig den ersten Preis des Concours du Jeune Organiste (Wettbewerb des jungen Organisten) unter der Leitung von Marie-Claire Alain.

Im März 2004 wurde er am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (Musikhochschule von Paris) in der Orgelklasse von Olivier Latry und Michel Bouvard aufgenommen, wo er im Mai 2007 den Orgelpreis mit der Auszeichnung „sehr gut“ erhielt. Weitere Studien führten ihn zu Bernhard Haas an die Hochschule für Musik in Stuttgart. Mehrmals nahm er an Meisterkursen von Jean Guillou in der Tonhalle Zürich (2003, 2004, 2005) und der Kirche St. Eustache in Paris teil (2007). Von 2004 bis 2014, war er der Assistent von Jean Guillou an der Kirche St. Eustache.

2010 führte er die Bühnenmusik zu Macbeth von Shakespeare von Jean Guillou im Rahmen einer japanischen Konzerttournee (Kyoto concert hall, Nagoya concert hall) unter der Leitung von Masaru Sekine auf. Kurz darauf, wurde er als Artist in Residence an der Kathedrale St. Louis in New Orleans ernannt.

 

Seine heranwachsende Karriere als Konzertorganist hat ihn schon in ganz Europa herumgeführt : Deutschland (St. Wenzel in Naumburg, Kloster Andechs), Belgien (Kathedrale von Tournai), England (Westminster Abbey in London), Ungarn, Italien, Spanien, Japan, Australien, Vereinigte Staaten, usw.

Jean-Baptiste Monnot wurde zu berühmten Musikfestspielen nach Chaise Dieu, St. Ouen in Rouen, Auvers-sur-Oise und zum Orgelfestival in Toulouse (2002, 2009) eingeladen. Er war ebenfalls als Solist beim Orchester des Konservatoriums Krakau in Frankreich, 2009 beim Orchester von Woronesch (Russland), 2011 bei den Philharmonikern von Louisiana und in jüngster Zeit bei den Philharmonikern von Kiew (Ukraine) aufgetreten. 2014 spielte live beim Österreichischer Rundfunk in Wien.

 

 

Transkriptionen für Orgel

 

Alexander Skrjabin
Etüde Op. 2, Nr. 1 cis-Moll
Prélude Op. 11, Nr. 2 a-Moll
Prélude Op. 59, Nr. 2

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett Nr. 15 in d-Moll, KV 421 : Allegro

 

 

Johann Sebastian Bach
Chromatische Fantasie und Fuge, BWV 903

 

 

Robert Schumann
4. Sinfonie in d-Moll, op. 120 : Scherzo